Egal welche Werbekampagne du siehst: Häufig stolperst du heutzutage über die Begriffe „fair“ und „nachhaltig“. Es sind mittlerweile die Verkaufsargumente schlechthin. Doch was genau bedeutet Nachhaltigkeit und Fairness bei einem Fashion-Unternehmen?

Es ist kein Geheimnis, dass jede Marke eine individuelle Definition zu diesen Themen hat und nicht alles gleich Gold ist, was glänzt. Oft sind es nur bestimmte Bereiche in der Wertschöpfungskette, die man guten Gewissens als nachhaltig oder fair bezeichnen kann, während andere Ressorts durch geschicktes Marketing im Verborgenen gehalten werden. Es ist uns ein großes Anliegen ehrlich mit diesem Thema umzugehen und den schwierigen Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in unseren Artikeln zu erläutern. Wir halten an drei Grundpfeilern fest, welche die Prinzipien von ARYS maßgeblich bestimmen:

  • Wir beziehen unsere Stoffe aus der Europäischen Union und China. Unsere Stofflieferanten sitzen u.a. in Schweden, Österreich, Schweiz, Portugal, Italien und China (Hauptsächlich für den Japanischen Markt).

 

  • Wir haben immer den Anspruch nachhaltige Technologien in unseren Produkten zu implementieren. Somit arbeiten wir u.a. mit Materialen wie Seaqual, Lyocell, Comfortemp oder Ecorepel.

 

  • Wir springen nicht auf schnelllebige Trends auf, sondern legen in unserer Produktentwicklung Wert auf zeitloses Design und eine robuste Verarbeitung. Unsere Produkte sollen über lange Zeit Teil deines Kleiderschranks sein und nachhaltig Freude bereiten.
Fairness und Nachhaltigkeit
Fairness und Nachhaltigkeit

Wie viele andere Unternehmen bestreiten auch wir den schier unendlichen Weg zur allumfassenden Nachhaltigkeit und Fairness, dessen Hindernisse meist die Wirtschaftlichkeit sind. So sind wir beispielsweise auf unsere Kunden in Asien angewiesen, was zwangsläufig eine nur bedingt umweltfreundliche Logistik mit sich bringt. Nicht zu verachten ist auch die Tatsache, dass höchste Funktionalität und gleichzeitig höchste Nachhaltigkeit (zu einem „guten“ Preis) konträr zueinanderstehen. Beliebte Funktionen, wie etwa die Wasserdichte, setzen in ihrer Herstellung meist umweltschädliche Prozesse voraus. Alternative Herstellmethoden stecken noch in den Kinderschuhen und sind meistens sehr kostenintensiv.

 

Die Devise muss also lauten: Der Weg ist das Ziel. Wir müssen gemeinsam mit unseren Lieferanten, Produzenten, Händlern und Logistikern wachsen und ständig neue Lösungen ausarbeiten, um unseren ökologischen Fußabdruck sukzessiv zu verkleinern.